Materialien:
2 kleine Glöckchen (z.B. aus dem Bastelbedarf oder vom Weihnachtsmarkt)
Nylonfaden
Kupferfade
Glasstange
Stativmaterial
kleine Stahlkugel
Glasstab mit Seidentuch oder Harz- bzw. PVC-Stab mit Katzenfell
Aufbau und Vorgehensweise:
An einer waagerechten, elektrisch isolierenden Glasstange werden zwei kleine Glöckchen aufgehängt. Die Glocke 1 hängt an einem isolierenden Nylonfaden, die Glocke 2 hängt an einem Kupferfaden, so dass ihr leicht Elektrizität mitgeteilt werden kann. Zwischen den beiden Glocken hängt ein kleiner, elektrisch isolierter Klöppel (z.B. eine kleine Stahlkugel an einem Nylonfaden). Wird der Glocke 2 über einen geriebenen Glas- oder Harzstab Elektrizität mitgeteilt, wird der Klöppel angezogen. Bei Berührung wird ihm Elektrizität mitgeteilt. Nun wird der Klöppel seinerseits von Glocke 1 angezogen und teilt ihr Elektrizität mit. Daraufhin wird der Klöppel wieder von Glocke 2 angezogen usf.. Der Klöppel schwingt eine Weile zwischen beiden Glocken hin und her, so dass die Glocken jeweils mehrere Male angeschlagen werden. Je stärker Glocke 1 aufgeladen wird, desto langsamer geht der Vorgang vonstatten bis er zum Erliegen kommt.
In einem zweiten Schritt kann man nun Glocke 2 mit dem Finger erden. Daraufhin wird sich der Klöppel wieder in Bewegung setzten, denn nun wird Elektrizität über den Klöppel von Glocke 1 auf Glocke 2 übertragen. Dieser Prozess setzt die Schüler und Schülerinnen i.d.R. in Erstaunen.
Ein erheblicher Vorteil dieses Demonstrationsversuchs besteht darin, dass die Schüler und Schülerinnen ein anschauliches Phänomen erleben, das sie mit dem Prinzip der Anziehung-Mitteilung-Abstoßung eigenständig erklären können.