Demonstrationsexperiment zur elektrischen Leitung nach Gray

Geräte:

Aufbau und Vorgehensweise:

Eine Hanfschnur wird elektrisch isoliert und waagerecht aufgehängt. Man kann sie z.B. an Seidenfäden, einem im 18. Jahrhundert üblichen elektrischen Isolator, oder über Glasstäbe legen. An einem Ende der Schnur wird eine kleine Stahlkugel angehängt. Die Stahlkugel befindet sich nur einige Millimeter über einem Häufchen sehr leichter Teilchen (Baumwollfädchen, Papiertaschentuchschnipsel). Reibt man nun einen Glas-, Harz- oder PVC-Stab und streift die Elektrizität am anderen Ende der Schnur ab, dann werden die leichten Teilchen von der Stahlkugel angezogen. 

Dieses Phänomen galt Stephen Gray als Indiz dafür, dass sich Elektrizität von bestimmten Stoffen, wie z.B. Hanf, fortleiten lässt. Gray führte zusammen mit Granville Wheler die Stoffklassifizierung in Unterstützer (elektrische Nichtleiter) und Empfänger (elektrische Leiter) der Elektrizität ein.

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